Fruchtkaviar


Zutaten:

-      100 ml Fruchtsaft  (z.B. Erdbeer)
-      1 g Natriumalginat*
-      200 ml Wasser
-      2 g Calciumchlorid*
-      etwas Läuterzucker
sowie einen Stabmixer und eine 50ml-Spritze


Zubereitung:

Dieses Rezept ist in Anlehnung an Ferran Adria’s Melonenkaviar-Rezeptentstanden, das er im Rahmen seiner vielen Molekularexperimente veröffentlicht hat.

Für den Kaviar zu Beginn alle nötigen Zutaten abwiegen bzw. abmessen und die Utensilien bereitstellen. Für die kleineren Maßeinheiten am besten eine Löffelwaage verwenden, im Notfall tut es aber eine exakte Küchenwaage auch. Eine flache Keramik- oder Porzellanschüssel mit dem Wasser befüllen und das Calciumchlorid darin unter Rühren auflösen.
Den Fruchtsaft in einen hohen Becher schütten, gut umrühren und das Natriumalginat nach und nach zugeben. Den Stabmixer einsetzen und das Ganze zu einer homogenen, zähflüssigen Fruchtsauce aufmixen, sodass keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Sollte die Flüssigkeit zu fest geworden sein, etwas mehr Fruchtsaft untermischen. Die Spritze zur Hand nehmen und mit der gelierten Fruchtsauce aufziehen. Über die Schüssel mit der Calciumchlorid-Lösung halten und nach und nach kleine Kügelchen eintropfen lassen. Hin und wieder umrühren.

Wenn der ganze Saft in die Lösung eingetropft ist, die Kügelchen mit einem Teesieb herausfischen oder einfach durch ein großes Sieb abseihen. Den Kaviar besten sofort verwenden oder bis zum Servieren für ein paar Minuten in etwas Läuterzucker einlegen, so wird er noch eine Spur süßer. Da der Fruchtkaviar mit der Zeit härter wird und quasi nach innen geliert, ist es ratsam, ihn „frisch gemacht“ zu verspeisen.  


* Hinweis: Calciumchlorid und Natriumalginat gibt es in den meisten Apotheken zu kaufen bzw. zu bestellen, genauso wie die 50ml-Wundspritze. Geschmacksneutrales, natürliches Natriumalginat gibt es auch in Form von Prothesenkleber („Protefix“) zu kaufen, den hab ich sogar schon einigen Drogeriemärkten gesehen – kein Witz!



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