Lammkoteletts á la Lyon


Lammkoteletts á la Lyon


Zutaten:

Lammkoteletts:
-       12 Lammkoteletts (ca. 700 g)
-       5 EL Olivenöl
-       1 EL Wildgewürz
-       1 EL Gewürzmischung „Provence“
-       2 Knoblauchzehen
-       1 Rosmarinzweig
  Kartoffelgratin:
-       700 g Kartoffeln
-       1 EL Butter
-       250 ml Schlagobers
-       250 ml Milch
-       1 Knoblauchzehe
-       1 Prise Muskatnuss, gerieben
-       70 g Parmesan, gerieben
  Schmorgemüse:
-       1 Zwiebel
-       300 g Suppengemüse (Karotten, Sellerie etc.)
-       200 g Champignons
-       150 g Cocktailtomaten
-       1 EL Tomatenmark
-       200 ml Weißwein
-       etwas Oregano & Thymian
-       1 EL Kartoffelstärke, gestrichen
-       1 EL Butter, kalt
-       Salz & Pfeffer


Zubereitung:

Zu Beginn, die Lammkoteletts mit Olivenöl und Gewürzen einreiben. Den Knoblauch fein aufschneiden und zusammen mit dem Rosmarin zum Fleisch geben, danach die Koteletts mit Folie zudecken und 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Für das Gratin die Kartoffeln schälen, waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Schlagobers mit der Milch vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch schälen, halbieren und eine feuerfeste Form mit dem Knoblauch ausreiben - danach mit der Butter einfetten. Die Kartoffelscheiben in die Form legen, mit der Obers-Mischung übergießen und mit Käse bestreuen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene 60 Minuten backen, danach herausnehmen und den Ofen auf 160 Grad zurückschalten.

Anschließend etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Lammkoteletts darin von beiden Seiten nacheinander scharf anbraten. Die Koteletts in Folie einwickeln und für ca. 20 Minuten im Backrohr fertig garen. 

In der gleichen Pfanne nun das Schmorgemüse zubereiten: Suppengemüse putzen und in kleine Stücke schneiden, die Zwiebel würfeln. Beides mit etwas zusätzlichem Öl in der Pfanne anbraten, mit Wein aufgießen. Nun das Tomatenmark einrühren, danach die halbierten Champignons und Cocktailtomaten hinzufügen und für einige Minuten mitbraten. Mit Oregano und Thymian würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 1 EL Stärke mit etwas Wasser vermengen und mit 1 EL kalter Butter unter das Gemüse rühren.

Die Koteletts nun mit dem Schmorgemüse anrichten. Mit einer runden Form „Türmchen“ aus dem Gratin stechen und dazu servieren – Mahlzeit!

Hirsch-Chili con Carne


Hirsch-Chili con Carne

Zutaten:

-       800 g Hackfleisch vom Hirsch
-       2 Zwiebeln
-       3 Knoblauchzehen
-       3 EL Rapsöl
-       1 Paprika, rot
-       2 EL Tomatenmark
-       2 Pkg. Dosentomaten in Stücken (ca. 800 g)
-       1 Dose Kidneybohnen (ca. 450 g)
-       1 Dose Mais (400g)
-       500 ml Suppe
-       1 EL Paprikapulver
-       1 EL Wildgewürz
-       1-2 frische Chilischoten
-       6 Wacholderbeeren
-       1 Lorbeerblatt
-       1 Prise Zucker
-       Salz & Pfeffer
sowie frische Semmeln zum Servieren


Zubereitung:

In einem großen Topf das Hackfleisch im Öl scharf anbraten und Farbe nehmen lassen. Dabei ab und zu umrühren, das Hackfleisch zerkleinern und wenn eine gleichmäßige Bratmasse entstanden ist, diese aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.

Die Zwiebeln abziehen, in Würfel schneiden und – mit ein wenig extra Öl – im selben Topf anbraten. Tomatenmark und den fein geschnittenen Knoblauch hinzufügen und etwas mitrösten. Nun die Dosentomaten, fein aufgeschnittene Chilischoten und die Gewürze (Wildgewürz, Paprikapulver, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Zucker, Salz und Pfeffer) hinzugeben und mit der Suppe aufgießen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten einkochen lassen und gelegentlich umrühren.

Kurz vor Ende der Garzeit Bohnen und Mais aus der Dose befreien, gründlich abspülen und hinzufügen. Diese nur wenige Minuten mitgaren, da sie sonst zerkochen. Abschließend alles noch einmal abschmecken und mit frischen Semmeln servieren – Mahlzeit! 

Tipp: Am besten schmeckt das Chili con Carne übrigens gut durchgezogen, ist also wunderbar am Tag vorher vorzubereiten!


Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster


Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster

Zutaten:
Kaiserschmarrn:
-       160 g Mehl 
-       4 Eier
-       1 Prise Salz
-       90 g Zucker  
-       1 Pkg. Vanillezucker  
-       250 ml Milch  
-       60 g Butter  
-       40 g Rosinen
-       2 EL Rum  
Zwetschkenröster:
-       ½ kg Zwetschken 
-       100 ml Wasser
-       100 g Zucker 
-       1 Zitrone, den Saft davon
-       1 Vanilleschote
-       1 Zimtrinde
-       3 Gewürznelken
sowie reichlich Staubzucker zum Servieren

Zubereitung:
Für den Zwetschkenröster Zucker, Zitronensaft, Zimtrinde und Gewürznelken im Wasser aufkochen. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit der Schote in den Topf geben. Die Zwetschken entkernen und halbieren, danach mit in den Topf geben und etwa 15 Minuten unter gelegentlichem Rühren zugedeckt weichdünsten (bis sich die Schale löst und die Zwetschken anfangen zu zerfallen). Das Kompott auskühlen lassen und eventuell mit Rum abschmecken.
Den Backofen auf 180°C (Ober/Unterhitze) vorheizen, die Rosinen in Rum einweichen. Die Eier trennen, mit einem Handmixer das Eiweiß und die Prise Salz zu Eischnee verarbeiten. Eigelb mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, abwechselnd immer etwas Mehl und Milch hinzufügen und gut vermengen. Den Eischnee vorsichtig unter den restlichen Teig heben. 
Je eine Hälfte des Teiges wie folgt zubereiten: In einer hohen, feuerfesten Pfanne Butter schmelzen. Den Teig bei mittlerer Hitze in die Pfanne gießen und mit Rumrosinen bestreuen. Die Pfanne für etwa 15 Minuten in den Ofen geben, bis sich die Oberfläche  goldgelb färbt. Den Schmarrn herausnehmen, mit zwei Pfannenwendern in grobe Stücke reißen und anrichten. Mit reichlich Staubzucker bestäuben und mit Zwetschkenröster servieren – Mahlzeit!


Tarte Tatin


Tarte Tatin

Zutaten:

Mürbeteig:
  -        200 g Mehl 
  -        100 g Butter, weich
  -        75 g Staubzucker
  -        1 Prise Salz
  -        1 Prise Zitronenschale, abgerieben
  -        3 Eidotter
  -        1 EL Brandy
Apfelfüllung:
  -        100 g Staubzucker
  -        80 g Butter, zerlassen
  -        etwas Vanillezucker
  -        etwas Zimt
  -        1 kg Äpfel (z.B. Braeburn, Cox Orange)
sowie etwas Schlagobers um Garnieren

Zubereitung:

Zunächst für den Teig Mehl, Zucker, Salz und Zitronenschale vermengen. Butter, Dotter und Brandy zuerst mit einem Tafel-Messer „unterheben“, dann alles zu einem glatten Teig verkneten. Mit Frischhaltefolie umwickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten rasten lassen.

Den Backofen auf 200 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Die Äpfel vierteln, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Eine runde, feuerfeste Pfanne (ca. 23 cm Durchmesser) mit Butter ausstreichen und den Boden mit Staubzucker bestreuen. Die Apfelspalten mit der runden Seite nach unten - möglichst eng nebeneinander - in die Form schlichten. Anschließend mit restlichem Staubzucker, Vanillezucker und Zimt bestreuen, die zerlassene Butter gleichmäßig darüber verteilen. Die Pfanne zudecken und auf mittlerer Flamme ca. 15 Minuten erhitzen bis der Zucker am Boden zu karamellisieren beginnt. Sind die Äpfel wässrig, kann dies einige Zeit dauern. 

Den Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so ausrollen, dass der Teigradius um ca. 1-2 cm größer ist als die Pfanne. Den Teig auf die heißen Äpfel legen, den Rand leicht andrücken. Die Tarte nun 25-30 Minuten goldbraun backen. Eventuell mit Alufolie abdecken, falls der Teig zu dunkel wird. Anschließend auf einen hitzebeständigen Teller stürzen und warm mit Schlagobers servieren.


Pici mit Kastanien & frischen Steinpilzen


Pici mit Kastanien & frischen Steinpilzen

Zutaten:

    -      360 g „Pici“ (toskanische Nudelsorte)
    -      300 ml Sahne
    -      200 ml Rindsuppe
    -      125 ml Weißwein
    -      1 Zwiebel
    -      2 Knoblauchzehen
    -      40 g Butter
    -      180 g Kastanien, essfertig
    -      ca. 400 g frische Steinpilze
    -      150 g Parmesan, frisch gerieben
    -      1 Prise Muskat
    -      Salz & Pfeffer
sowie Blattsalate der Saison zum Servieren


Zubereitung:

Zu Beginn in einem geräumigen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Pasta darin für ca. 22 Minuten „al dente“ kochen und anschließend abseihen. Da „Pici“ eine recht lange Kochzeit haben, kann man währenddessen gemütlich die Sauce zubereiten.

Die frischen Steinpilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden – nicht zu klein, da sie durch den Bratvorgang noch etwas kleiner werden. Die Zwiebel würfeln, den Knoblauch sehr fein aufschneiden. Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin kurz anbraten. Danach gleich die Steinpilze hinzugeben und für ein paar Minuten mitbraten, sodass sie eine leichte Bräunung aufweisen. Anschließend mit dem Weißwein ablöschen, mit der Rindsuppe und Sahne aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken. Die Sauce bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren ca. 8 Minuten einkochen lassen, danach die Kastanien untermengen.

Zum Schluss die Pasta gut mit der Sauce vermengen. Mit reichlich frisch geriebenem Parmesan bestreuen und mit frischen Blattsalaten servieren – buon appetito!